3 Fragen an das Life Science Team

Klinische Studien, Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma, dazu diverse Servicedienstleistungen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie ist der Bereich Life Science inzwischen auch in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt. Mit welchen Herausforderungen sich die Life Science-Industrie auseinandersetzen muss oder genauer gesagt welche Risiken es hier zu handhaben und zu versichern gilt, dies wissen die Expertinnen und Experten des Life Science Teams bei Chubb nur allzu gut und stehen daher Rede und Antwort.

Marc-André Birth, Line Manager Industry Practices, Germany & Austria
Jörg-Peter Kröpke, Practice Leader Life Science, Industry Practices
Renate Pochert, Senior Risk Engineer & Life Sciences Industry Practitioner
Marion Schmidt, Senior Underwriter Life Science & Casualty

Jörg-Peter Kröpke, Practice Leader Life Science, Industry Practices

1. Was ist Ihre Aufgabe bei Chubb?
Ich leite das Life Science-Team für Deutschland und Österreich.

2. Worin liegt für Sie der Reiz Ihrer Arbeit?
Die Herausforderung, die speziellen Risiken der verschiedenen Bereiche der Life Science-Industrie – also Pharmazie, Medizintechnik und Biotechnologie – zu verstehen und zu bewerten und dies in Zusammenarbeit mit unserer Risikoingenieurin. Highlights hierbei sind immer wieder die Gespräche mit unseren immer sehr kooperativen Kunden, bei welchen man immer wieder neue Dinge lernt.

3. Was ist Ihr nächstes Projekt?
Entwicklung einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Dienstleister im Life Science-Bereich.

Renate Pochert, Senior Risk Engineer & Life Sciences Industry Practitioner

1. Was ist Ihre Aufgabe bei Chubb?
Als Risk Engineer mit Spezialisierung im Bereich Life Science habe ich zwei primäre Aufgabenbereiche: Die Analyse des Haltpflichtrisikos der Produkte, die unsere Kunden herstellen, um das Underwriting mit diesen Erkenntnissen zu unterstützen. Zum Anderen einen Risikodialog mit unseren Kunden zu führen, um ihre Produkte und ihren Service besser zu verstehen und aus versicherungstechnischer Sicht dem Kunden nach der Analyse des Risikos Empfehlungen mit an die Hand zu geben.

2. Worin liegt für Sie der Reiz Ihrer Arbeit?
Der besondere Reiz ist die Innovationsfreude dieser Branche, die sich zum Teil auf sehr hohem technischem Niveau abspielt. In kaum einer anderen Industrie sieht man eine solche Bandbreite im Einsatz neuer Technologien, wie zum Beispiel 3D-Druck oder Nanotechnologie.

3. Welche Herausforderung sehen Sie zur Zeit?
Die Herausforderung ist, wie sich die Pandemie auf die Life Science-Industrie auswirkt. Nach meiner Einschätzung könnte sich die Pandemie für die Biotechnologie als Katalysator zeigen, wogegen die Medizinprodukte-Industrie durch die Pandemie mit Umsatzeinbußen zu kämpfen hatte. Zusätzlich wird die neue Medical Device Regulation, die im Mai diesen Jahres in Kraft tritt, das Leben der Hersteller von Medizinprodukten nicht erleichtern. Da muss man sehen, wie die Branche damit zurecht kommt.

Marion Schmidt, Senior Underwriter Life Science & Casualty

1. Was ist Ihre Aufgabe bei Chubb?
Als Senior Underwriterin stehe ich für unsere Kunden – Makler sowie Versicherungsnehmer – als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die Betreuung unserer Kunden bei ihren versicherungstechnischen Fragen zu ihren Versicherungsverträgen, aber auch die Prüfung neuer Risikoanfragen und die Darlegung unserer vielfältigen Produktlösungen gehören ebenso dazu.

2. Worin liegt für Sie der Reiz Ihrer Arbeit?
Im Bereich Life Science darf ich mit hoch interessanten Unternehmen zusammen arbeiten, welche sich im Bereich Pharmazie, Medizintechnik und Biotechnologie betätigen. Viele unserer Kunden arbeiten unter dem Motto „Menschen helfen Menschen“ und so kann ich über die Versicherungslösungen unseres Hauses wiederrum diese Unternehmen dabei unterstützen, was mich sehr glücklich macht.

3. Welche Herausforderungen sehen Sie momentan?
Durch die derzeit noch andauernde weltweite Pandemie stehen unsere Kunden vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen. Einige Forschungen können aufgrund der Einschränkungen derzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt fortgeführt werden, zum Beispiel klinische Studien für die Neuzulassung von Medikamenten und Medizinprodukten. Dies wirkt sich nach unserer Beobachtung bereits auf den Zeitablauf der Zulassung und Markteinführung neuer (teils lebens-)wichtiger Medikamente oder Medizinprodukte aus.

Marc-André Birth, Line Manager Industry Practices, Germany & Austria

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